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Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke!
in Tip´s vor der Anschaffung eines Beagle 09.06.2010 10:35von Schubiduaaah •
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Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke!
Demo in Dorsten
Unseriösen Hundehandel bekämpft man nur mit Aufklärung. Erst wenn die Nachfrage zurück geht, hört das Leid der Hunde auf. Sogar das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat sich in seiner Ausgabe vom 1.06. 2010 des Themas "Wühltischwelpen" angenommen. TASSO, der ETN und bmt haben das Jahr 2010 zum "Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel" ausgerufen. In diesem Zusammenhang ist am 26.06. 2010 ab 11:00 Uhr eine friedliche Demonstration in Dorsten geplant. Treffpunkt ist die Straßenecke "Im Erlenkamp/Hohes Bram" in Dorsten. Jeder ist willkommen: Betroffene, Interessierte, Presse, Hundefreunde...
Damit wir planen können, bitten wir um kurze Anmeldung:
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltisc...n/Protestaktion
Bitte diesen Newsletter auch in Foren und Netzwerken großflächig verteilen. Mehr zum Thema findet man im Internet auf vielen Seiten
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RE: Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke!
in Tip´s vor der Anschaffung eines Beagle 19.06.2010 09:19von Schubiduaaah •
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Aktion "Wühltischwelpen – Nein Danke!":
Interesse der Medien ist riesig –
Betroffenen aus Hessen gesucht!
Im November 2009 haben TASSO, der ETN und der bmt gemeinsam die Kampagne "Wühltischwelpen – nein Danke!" gestartet. Damit haben es sich die drei Organisationen zur Aufgabe gemacht, Tierhalter über die Machenschaften der üblen Hundehändler aufzuklären und Tierleid in Zukunft sukzessive zu mindern. Denn gerade Deutschland ist einer der größten Marktplätze für Welpenvermehrer der ganz schlimmen Art. Viele Betroffene hatten sich zum großen Teil anonym bei TASSO gemeldet und ihre eigenen Erfahrungen mitgeteilt.
Das Hessische Fernsehen und RTL suchen nun Betroffene und Geschädigte aus Hessen, die ihre Geschichte vor der Kamera noch einmal erzählen möchten. Die Präsenz des Themas "unseriöser Hundehandel" in den Medien trägt ganz entscheidend dazu bei, dass möglichst viele Menschen darüber informiert werden, was es mit den Welpenvermehrern auf sich hat. „Damit wir unserem Ziel, den Markt der unseriösen Welpenhändler auszutrocknen näher kommen, gilt meine dringende Bitte an Betroffene aus dem Raum Hessen, sich bei TASSO zu melden“, so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. TASSO hat dafür eine eigene Notrufnummer eingerichtet: 06190.937308. Oder mailen Sie uns unter Angabe Ihrer Telefonnummer unter: wuehltischwelpen@tasso.net
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RE: Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke!
in Tip´s vor der Anschaffung eines Beagle 01.07.2010 11:23von Schubiduaaah •
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Nein zum Handel mit Wühltischwelpen-
Demo in Dorsten war ein voller Erfolg
Knapp 200 Tierfreunde haben sich bei hochsommerlichen Temperaturen am Samstag zur Demonstration gegen den unseriösen Welpenhandel in Dorsten-Altendorf eingefunden. Mit Plakaten und Transparenten zog der Zug der Demonstranten von Altendorf friedlich zur Welpenstube Winkel. Auch die Presse interressiert sich seit Beginn der Kampagne "Wühltischwelpen - nein Danke!" im November letzten Jahres sehr für die Aktion von TASSO, ETN und bmt. "Die Demonstration war erst der Anfang. Wir lassen jetzt nicht locker. Die Öffentlichkeit muss erfahren, was wirklich passiert und wie man unseriöse Händler erkennt", so Philip Mccreight, Leiter von TASSO auf der Demonstration. Ziel der drei Tierschutzorganisationen wird sein, den Handel mit Welpen gesetzlich verbieten zu lassen. Davon sind selbstverständlich seriöse Züchter und Tierheim ausgeschlossen. "Wir sind drei große Organisationen und vertreten insgesamt knapp drei Millionen Tierfreunde. An dieser starken Interessensgruppe werden auch die Politiker nicht vorbeikommen", so McCreight weiter.
Mehr zur Demo in Dorsten und zur Bilderstrecke finden Sie hier.
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltisc...n/Protestaktion
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RE: Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke!
in Tip´s vor der Anschaffung eines Beagle 04.08.2010 17:36von Manuela •
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Hallo,
es gibt was neues
VG Gelsenkirchen bestätigt Unzuverlässigkeit des Hundehändlers Hubert W. aus Dorsten - Neue Enthüllungen über den Welpenhändler - Stellungnahme des BMELV
Eine Niederlage gab es für einen Dorstener Welpenhändler vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Trotz positiver Auskünfte des Kreis-Veterinäramtes blieb das Gericht in dem Urteil vom 28.07.2010 dabei: Es gibt keine Erlaubnis, erst müsse er fünf straffreie Jahre nach der Verurteilung (2009) nachweisen.
Vor zwölf Jahren hatte Hubert W. die Genehmigung zum Halten und Handel mit Hunden noch erhalten. Doch schon bald kam Kritik an seiner Arbeitsweise auf: 2002 gab es eine Durchsuchung, 2004 die Vorwürfe: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, unlauterer Wettbewerb, Betrug. Es folgten Prozesse vor dem Amtsgericht Dorsten, dem Landgericht Essen, dem Oberlandesgericht Hamm – und schließlich wieder vor dem Amtsgericht Dorsten. Hier erhielt er 2009 eine elfmonatige Haftstrafe auf Bewährung , die zur Folge hatte, dass ihm auch die Handelserlaubnis entzogen wurde.
Die Verurteilung, so führte die Rechtsreferendarin des Landkreises aus, schließt eine Zuverlässigkeit Hubert W. im Sinne des Gesetzes aus. Und die wiederum ist für die Handelserlaubnis erforderlich.
Vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wollte er die nun zurück erstreiten. Die Vorfälle seien sieben Jahre alt und in Wirklichkeit führe er doch die Geschäfte, für die seine Frau ihren Namen hergab.
Auch Kreis-Veterinär Dr. Siegfried Gerwert wusste nur Gutes über W. zu berichten: „Die Welpenstube ist ein Musterhaus, so etwas gibt es sonst nicht. Herr W. hat uns beim Bau nach unserer Meinung gefragt und unsere Anregungen mit in die Errichtung einfließen lassen.“ 186 Tiere maximal dürfen dort gehalten werden, zurzeit sind es etwa 130. „Klar gibt es auch mal kranke Tiere dort“, erklärte Gerwert dem Gericht, „aber die gibt es immer. Man kann Tieren ja nicht verbieten, krank zu werden. Letztlich haben sich die Verhältnisse bei W. doch sehr geändert.“
Die 7. Kammer des Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wies die Klage trotzdem ab. Erst fünf „straffreie“ Jahre nach der Verurteilung, so das Gericht, dürfe der Mann wieder solch einen Betrieb führen. Dann sei die Zuverlässigkeit nachgewiesen. Das wäre dann im Jahr 2014.
Neue Enthüllungen über Welpenhändler Hubert W.
In der gestriegen RTL Sendung 'Punkt 12' lief der zweite Teil der Reportage 'Welpen aus Osteuropa'. U.a. wurde der Welpenhändler W. in Dorsten und dann einige seiner Züchter und Lieferanten in Ungarn besucht. Scheinbar gibt es Hinweise darauf, dass viele Welpen eingeführt werden, die nicht die tierseuchenrechtlichen Bedingungen erfüllen.
Stellungnahme des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
In einer unserer Redaktion vorliegenden Stellungnahme zur “Welpeneinfuhr- und Transport von Heimtieren“ des BMELV in Bonn erklärt das Ministerium, “dass innerhalb der Europäischen Union Welpen frühestens in einem Alter von ca. 4 Monaten (genau 3 Monate und 21 Tage) zu Handelszwecken verbracht werden dürfen.“ Dies gilt laut BMELV auch für Tierschutzvereine und Tierheime, da die Tiere aus einem Tierheim an einen neuen Besitzer abgegeben werden sollen und damit Gegenstand einer Eigentumsübertragung sind.
Dies würde bedeutet, dass für alle, die Tiere aus dem Ausland nach Deutschland verbringen bzw. einführen, nach § 4 BmTierSSchV eine Anzeigen- und Registrierungspflicht besteht. Das zuständige Veterinäramt erteilt auf Antrag eine Registrier-Nr. und Transporte können zukünftig nur noch über TRACES abgewickelt werden. Aufgrund dem Erfordernis der gültigen Tollwutschutzimpfung ist eine Einfuhr von Welpen zu Handelszwecken oder zum Zwecke der Eigentumsübertragung unter 15 Wochen nicht zulässig.
Der Redaktion stellt sich damit die Frage, wieso für Tierschutzvereine - nach neusten Vorgaben der Veterinärbehörden - die Richtlinie 92/65/EWG in Verbindung mit den Regelungen der BmTierSSchV anzuwenden sind und scheinbar für einen kommerzieller Welpengroßhändler nicht?
Musterprozess vor dem Verwaltungsgericht Schleswig
In dem Zusammenhang möchten wir auf eine Feststellungsklage vor dem VG Schleswig hinweisen. Ein der Redaktion bekannter Tierschutzverein hat im März 2010 eine Klage beim Verwaltungsgericht Schleswig eingereicht. Das zuständige Ministerium in Schleswig-Holstein verlangt von diesem Verein eine Genehmigung zum gewerblichen Handel mit Hunden (§11 Abs. 1 Nr 3 b) TierSchG), eine Anzeigen- und Registrierungspflicht nach § 4 BmTierSSchV sowie die Einhaltung der EU-Transportverordnung 1/2005. Mit der gewerblichen §11-Genehmigung wären Tierschützer aus juristischer Sicht Hundehändler, so die Meinung der 1. Vorsitzende und deswegen wehrt sich der Verein. Da der gemeinnützig anerkannte Verein ohne Gewinnerzielungsabsicht arbeitet, sieht der Klagevertreter, ein bekannter Rechtanwalt für Verwaltungsrecht aus Düsseldorf, gute Erfolgschancen.
http://rtl-now.rtl.de/punkt12reporter.ph...1&season=0&na=1 Dort kann man
einen Bericht von Punkt 12 (RTL) sehen.
Hoffentlich machen die dem den Laden endlich dicht!!!!
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